Turnverein Gosheim 1893 e.v. 

 

Das Stadion beim BIZ mit unserem Funktionsgebäude

 

 

 

                      

 

Ab 16.11.2018 findet wieder unserser Kinderturnen für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Halle beim BIZ statt. Weitere Info unter der Abteilung Turnen verantwortlich Ramona Gehring.

 

 

Ausblick: Unsere nächste Hauptversammlung findet am 15.03.2019 um 19:30h

im Gasthaus Krone statt.

 

 

  

Hinweis:

Mit Anklicken der Links verlassen Sie den Verantwortungsbereich des Turnvereins Gosheim !

 

Leichtathletik Region Süd

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WLV - Bestenliste

WLSB

WLV

 

 

Satzung des TVG

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 1.) Der Verein trägt den Namen Turnverein Gosheim 1893 e. V., als Abkürzung TVG.

2.) Der Verein hat seinen Sitz in Gosheim und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts

Spaichingen eingetragen.

3.) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

4.) Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und

seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und

Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände,

deren Sportarten im Verein betrieben werden.

5.) Der Verein, seine Mitglieder und Mitarbeiter bekennen sich zu den Grundsätzen eines

umfassenden Kinder- und Jugendschutzes u.a. auf der Grundlage des

Bundeskinderschutzgesetzes und treten für die Integrität und die körperliche und seelische

Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein.

 

§ 2 Zweck des Vereins

  1.) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird

insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.

2.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig

und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Es darf keine Person

durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig

hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich

tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Der Turnrat kann im

Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine

angemessene Vergütung und/ oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne

des § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.

 

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 1.) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.

2.) Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem

dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der

Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die

gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und – Pflichten gilt.

Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des

Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.

2.) Personen, die sich um die Mitgliedschaft im Verein bewerben, werden nur

aufgenommen, wenn sie die Grundsätze des Vereins nachhaltig und konsequent

unterstützen.

3. ) über den Aufnahmeantrag entscheidet der Turnrat, der diese Aufgabe auch auf ein

einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen. Die Aufnahme kann

ohne Begründung abgelehnt werden.

4. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand.

5. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders

verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstands zu Ehrenmitgliedern

ernannt werden.

 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 2.) Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet

sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der

Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu

fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins

entgegensteht.

3.) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu

benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Eventuelle

Benutzungsordnungen sind zu beachten.

4.) Jugendliche Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen

und das Wort zu ergreifen. Jugendliche unter 16 Jahren haben kein Stimm- und Wahlrecht.

5.) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren

persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:

a) die Mitteilung von Anschriftenänderungen

b) Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren

c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind

(z.B. Beendigung der Schulausbildung, etc.)

d) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen

Änderungen nach Ziff. c) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können

diesem nicht entgegengehalten werden.

6.) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die

erforderlichen Änderungen nach Ziff. 5) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins

und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein

Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

 1.) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Jahresbeiträgen verpflichtet.

2.) Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung

besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins

notwendig ist. Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die

Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitgliedsjahr eine

Höchstgrenze besteht von jeweils dem dreifachen eines Jahresbeitrages.

3.) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit. Der

Vorstand ist darüber hinaus berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterungen zu gewähren.

4.) Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als

erwachsene Mitglieder im Verein geführt und betragsmäßig veranlagt.

  

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung der

juristischen Person, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste

oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis

zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.

2.) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied

des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

3.) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen

werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand

ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des

zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht

beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

4.) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger

Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes in einer

Vorstandssitzung, bei der mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen.

Ausschließungsgründe sind insbesondere

· Grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen

oder gegen Beschlüsse des Vereins.

· Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

· Verstoß und Missachtung der Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes. Dazu

gehört u.a. auch die Verletzung des Ehrenkodex des Vereins im Umgang und bei der

Betreuung der minderjährigen Mitglieder des Vereins und bei Verfehlungen eines

Mitglieds gegenüber minderjährigen Mitgliedern des Vereins, die eine

Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellen. Dies gilt auch, wenn das Mitglied

außerhalb des Vereins wegen eines einschlägigen Delikts belangt wurde.

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist den Mitgliedern unter Setzung einer

angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder

schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu

begründen und dem Mitglied bekannt zu machen. Gegen die Entscheidung des Vorstands

kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss

innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim

Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der

Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über

die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem

Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt

es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der

Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

§ 7 Organe des Vereins

 1.) Die Mitgliederversammlung

2.) Der Vorstand

3.) Der Turnrat

 

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

 Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der

Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne das

Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen

Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung

von Ansprüchen Dritter.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn 10% der

Mitglieder des Vereins es schriftlich unter Angebe der Gründe beim Vorstand beantragen.

2.) Die Mitgliederversammlung ist vom/von der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren

Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden durch Veröffentlichung im

Gemeindeblatt Gosheim unter Einhaltung einer Frist von mindestens 3 Wochen vorher

und unter Bezeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung

zu bezeichnen sind, einzuberufen.

3.) Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie

müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung

beim/bei der ersten Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Einträge können

nur beraten und beschlossen werden, wenn 2/3 der Anwesenden, stimmberechtigten

Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.

4.) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der ersten Vorsitzenden des Vorstandes

oder seinem/ihrem Stellvertreter geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so

bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

5.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit

der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenhaltungen werden

nicht mitgezählt.

6.) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine

Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und

Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

7.) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist

ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

8.) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Protokollführer/-in

und vom/von der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung vom/von der

stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.

9.) Die Mitgliederversammlung legt mit einfacher Mehrheit die Höhe der

Mitgliedsbeiträge fest.

 

 § 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

• Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes

• Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer/-innen

• Entlastung des Vorstandes

• Wahl des Vorstandes und des Hauptausschusses

• Wahl der Kassenprüfer/innen

• Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

• Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung

• des Vereins.

 

§ 11 Vorstand

 1.) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus folgenden Personen:

a) Der/die erste Vorsitzende

b) Der/die stellvertretende Vorsitzende

c) Der/die Schatzmeister/in

d) Der/die Schriftführer/in

e) Den gewählten Abteilungsleitern/innen

Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter der/die erste Vorsitzende

oder der/die stellvertretende Vorsitzende, vertreten.

Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu

Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 5.000 € die Zustimmung des

Hauptausschusses erforderlich ist.

2.) Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm

die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch

die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende

Aufgaben:

· Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der

Tagesordnung

· Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Hauptausschusses

· Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts

· Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

3.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom

Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines

Nachfolgers im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der

Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch

berufen.

4.) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Der/die

erste Vorsitzende, bei Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende, lädt unter

Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Vorstandssitzungen ein. Der

Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die

erste Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen

Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der ersten Vorsitzenden, bei

dessen Abwesenheit die Stimme des/der stellvertretenden Vorsitzenden. Ungültige

Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder

ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

 

 § 12 Turnrat

 1.) Der Turnrat des Vereins besteht aus

a) Der/die Jugendleiter/in,

b) Den Beisitzern.

2.) Der Turnrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu kontrollieren und ihn in wichtigen

Vereinsangelegenheiten zu beraten. Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von

mehr als 5.000€ beschließt er, ob dem Rechtsgeschäft zugestimmt wird.

3.) Der Turnrat wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren,

vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Die Mitglieder des Hauptausschusses bleiben

jedoch bis zur Neuwahl des Hauptausschusses im Amt. Scheidet ein Mitglied des

Hauptausschusses vorzeitig aus, so wählt der Hauptausschuss für die restliche Amtsdauer

des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.

4.) Der Turnrat fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Hauptausschusssitzungen.

Der/die erste Vorsitzende, bei Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende des

Vereins lädt zur Hauptausschusssitzung schriftlich, fernmündlich oder telegraphisch mit

einer Frist von mindestens einer Woche ein. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es

nicht. Der Turnrat muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder des Turnrats

die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird dem Verlangen innerhalb einer

Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Turnratsmitglieder, die die Einberufung

des Turnrats vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, den Turnrat selbst einzuberufen. Zu

den Sitzungen des Turnrats haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt, auch das Recht zur

Diskussion, aber kein Stimmrecht. Die Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des

Turnrats zu verständigen.

5.) Die Turnratssitzungen werden vom/von dem/der ersten Vorsitzenden des

Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung, von seinem/ihrem Stellvertreter geleitet. Ist

keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit

einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Der Turnrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen

Stimmen.

 

§ 13 Abteilungen

 1.) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im

Bedarfsfalle durch Beschluss des Hauptausschusses gegründet. Die Abteilungen gehören

ihrem jeweiligen Fachverband an.

2.) Die Abteilung wird durch den/die Abteilungsleiter/in, dessen Stellvertreter/in geleitet.

Der/Die Abteilungsleiter/in ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB.

3.) Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt.

Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Hauptausschusses das Recht

zu, zu ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die

Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszwecks halten

muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des

Hauptvereins für Abteilungen entsprechend.

4.) Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

 

 § 14 Vereinsjugend

 1.) Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Ihr gehören alle

jugendlichen Mitglieder an sowie die gewählten Mitglieder des Jugendvorstands.

2.) Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung, die von der

Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten

Mitglieder der Vereinsjugend beschlossen wird. Stimmberechtigt ist, wer das zehnte

Lebensjahr vollendet hat, nicht jedoch das 18. Lebensjahr, sowie die gewählten Mitglieder

des Jugendvorstandes.

Die Jugendordnung bedarf der Bestätigung durch den Vereinsvorstand. Sie tritt frühestens

mit der Bestätigung in Kraft.

3.) Der/die Jugendleiter/in gehört dem Hauptausschuss an. Er/sie wird von der

Jugendversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bedarf der Bestätigung

durch die Mitgliederversammlung.

 

§ 15 Ordnungen

 Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine

Finanzordnung, eine Beitragsordnung, sowie eine Ehrungsordnung geben. Die

Mitgliederversammlung ist für den Erlass der Ordnungen zuständig. Ausgenommen davon

sind die Geschäftsordnung, die vom Vorstand zu beschließen ist sowie die

Jugendordnung, die von der Vereinsjugend zu beschließen und vom Vereinsvorstand zu

bestätigen ist.

 § 16 Strafbestimmungen

 Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen der Ordnungsgewalt des Vereins. Der

Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse der

Organe verstoßen oder das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereines

schädigen, folgende Maßnahmen verhängen:

  

1. Verweis

2. Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen

des Vereines

3. Ausschluss gem. § 6 Ziffer 4 der Satzung

 

§ 17 Kassenprüfer/-in

1.) Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder

zwei Kassenprüfer/-innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Amtsdauer der

Kassenprüfer beträgt zwei Jahre.

2.) Die Kassenprüfer/-innen sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der

Belege sachlich und rechnerisch prüfen und dies durch ihre Unterschrift bestätigen. Der

Mitgliederversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.

3.) Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer/-innen sofort dem Vorstand

berichten.

 

§ 18 Datenschutz

1.) Mit dem Betritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und

seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDVSystem

gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die

personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und

organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

2.) Als Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB) ist der Verein

verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Vorund

Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausgeübte Sportarten und die

Vereinsmitgliedsnummer.

3.) Die Mitglieder des Vorstands und des Turnrats werden im Internet mit Name,

Anschrift und Telefonnummer veröffentlicht.

 

§ 19 Auflösung

1.) Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen

werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den

Mitgliedern angekündigt ist. In dieser Versammlung müssen 4/5 der stimmberechtigten

Vereinsmitglieder anwesend sein. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, So ist

innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne

Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der

Einberufung hinzuweisen.

2.) Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Dreiviertelmehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht

mitgezählt.

3.) Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren,

die die Geschäfte des Vereines abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung

nichts anderes beschließt, sind der/die erste Vorsitzende und der/die stellvertretende

Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

4.) Bei Auflösung (oder Aufhebung) der Körperschaft oder bei Wegfall

steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Gemeinde

Gosheim bis am Ort wieder ein Verein mit denselben satzungsmäßigen Zwecken auf der

Grundlage ausschließlicher und unmittelbarer Gemeinnützigkeit entsteht.

5.) Geschieht die neue Gründung eines solchen Nachfolgervereins nicht innerhalb von

fünf Jahren, hat die Gemeinde Gosheim das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für

gemeinnützige mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.

 

§ 20 In-Kraft-Treten

 Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am __________ beschlossen und

ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Gosheim, den

Klaus Alber

1. Vorsitzender des Turnverein Gosheim